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Niko Ohlsson

…schaut manchmal fünf Filme gleichzeitig und sein Lieblingskleidungsstück ist ein schwarzes T-Shirt. Der 40-jährige ist das Gesicht der Iris von Arnim Uomo Kollektion und das bereits zum 5. Mal.

Wir starten zum Aufwärmen mit ein paar schnellen Fragen:

Wein oder Bier? Wein!

Asiate oder Pasta? Schnitzel!

Auto oder Motorrad? Am liebsten beides. Wobei nein, Auto, weil ich da die Kinder mitnehmen kann.

Kannst Du uns in 5 Sätzen beschreiben wie Du zum Modeln gekommen bist?
Ich habe International Relations studiert und hatte viele Jahre einen klassischen Schreibtischjob. Irgendwann hatte ich aber keine Lust mehr, den ganzen Tag drinnen zu arbeiten und hatte die Idee, etwas mit Surfen zu machen. Aber da kam mir zum Glück mein Booker in die Quere. Er hat mich auf der Straße angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, zu modeln und wir arbeiten bis heute erfolgreich zusammen.

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Und jetzt ganz zurück, zurück zur Kindheit. Du kommst aus Norwegen?
Meine Mutter ist Norwegerin mein Vater ist Deutscher. Ich selbst habe zehn Jahre lang in Norwegen gelebt, bin aber jetzt seit 30 Jahren in Deutschland. Viele meiner Cousins und Cousinen wohnen noch dort und wir verbringen unsere Sommer oft im Kreis der Familie auf einer kleinen norwegischen Insel.

Wo hast Du das Gefühl, zu Hause zu sein?
Ich bin immer da zu Hause, wo meine Familie ist. Also da wo meine Frau und Kinder sind. Eigentlich Hamburg, hier habe ich die letzten 18 Jahre mit meiner Frau gelebt. Hier haben wir auch unsere Kinder bekommen. Jetzt sind wir gerade an die Ostsee nach Eckernförde gezogen. Haben einfach alles eingepackt, weil wir ans Wasser wollten. Es hat gerade mal eine Woche gedauert und wir fühlten uns heimisch. Hätte ich nie gedacht, dass das geht, aber es ist tatsächlich nicht der Ort für mich, sondern es sind die Menschen, die mir ein Gefühl von Heimat geben.

Woher kommt denn Deine Landliebe?
Ich glaube, das hat viel mit meiner Freizeitgestaltung zu tun. Ich bin lieber alleine, als mit vielen Leuten zusammen. Ich sitze lieber mit ein paar handverlesenen Freunden am Strand, als in einem überfüllten Kaffee.

Was sind Deine liebsten Freizeitbeschäftigungen?
Ich schraub unglaublich gerne an Autos rum, liebe Motorräder, mache Sport. Ich gehe zum Beispiel viel Segeln und Surfen. Mein Vater ist Förster. Dadurch bin ich auch ganz früh zur Jagd und in den Wald gekommen, vielleicht kommt daher meine Landliebe. Wenn ich meinen Vater sehe, dann gehen wir auch gerne zusammen raus. Das verbindet uns. Ich habe meinen Vater zum Marathon Laufen und er hat mich zur Jagd gebracht.

Was sind denn familiäre Werte für Dich. Was vermittelst Du Deinen eigenen Kindern, was gibst Du ihnen weiter?
Die sind zum Glück noch sehr klein. Da geht es noch um ganz einfache Dinge. Im Grunde geht es mir darum, dass ich meinen Kindern das Handwerkszeug mitgebe, um ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu führen. Ich möchte sie möglichst früh selbstständig machen und wenig vorgeben.

Wenn Du mal Deine Ziele aus den Augen verlierst oder Deine Werte missachtest, wer darf Dir sagen, dass Du falsch liegst?
Das bekomm ich ständig gesagt. (lacht)

Von wem nimmst Du es an?
Ich versuche es grundsätzlich von Allen anzunehmen, aber ich bin ein Dickkopf. Ich kann eine angebrochene Sache nicht aufhören, muss alles zu Ende bringen. Das ist eine Beständigkeit im Positiven wie Negativen. Wenn ich zum Beispiel anfange, eine kaputte Waschmaschine zu reparieren, kann ich das nicht unterbrechen, bis sie wieder funktioniert. Auf der anderen Seite bin ich sehr loyal, was Freundschaften und Beziehungen angeht. Aufhören gilt nicht, auch wenn es mal schwierig wird zwischendurch.

Würdest Du von Dir sagen, dass Du Deinen eigenen Style hast?
Ja, ich habe definitiv meinen eigenen Style. Der ist ziemlich unkompliziert. Wenn ich meinen Schrank aufmache, sind da nur schwarze T-Shirts, Jeans und Strickpullover. Wohlfühlteile, in denen ich mich bewegen kann.

Bei Autos ist Dein Geschmack ja etwas ausgefallener. Was steht gerade in Deiner Garage?
Ein Land Rover aus den 80ern, ein Land Rover aus den 70ern, mehrere Motocross-Maschinen und eine große Familienkutsche.

Verbindest Du etwas mit Iris von Arnim?
Es gibt wenige Marken, die man mit einem Ort in Verbindung bringt. Wenn mich aber jemand nach einer Modemarke fragt, die für Norddeutschland steht, kommt mir sofort Iris von Arnim in den Sinn. Der Stil, die Qualität – das ist alles total hanseatisch.

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